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Übergewicht bei Kindern

Viele Kinder leiden heute oft an Übergewicht. Die Ursachen dafür sind manchmal schon im Säuglingsalter zu suchen, denn Kinder die nicht gestillt werden neigen später meist dazu. Die Hauptursachen sind aber immer noch in der ungesunden Ernährung, sowie im Bewegungsmangel zu finden.

Eine Gesunde Ernährung und viel Bewegung

Optimal gesund leben und ernähren sich heute nur ein kleiner Prozentsatz der Kinder. Die wichtigsten Faktoren für ein Normalgewicht bei Kindern ist das bewußte Essen und die regelmäßige Bewegung. Die Mahlzeiten sollten möglichst dreimal täglich gemeinsam mit der Familie eingenommen werden. Für das Essen muss ausreichend Zeit zur Verfügung stehen. Nebenbei, zum Fernsehen oder auf dem Schulweg, sollte nicht gegessen werden. Jüngere Kinder dürfen noch nicht allein entscheiden was sie wann essen. Auch das Pausenbrot für die Schule sollte abwechslungsreich und zuckerarm ausgewählt werden. Die Milchschnitte enthält sehr viel Zucker und kaum Mineralstoffe, auch wenn die Werbung etwas anderes verspricht, sollte man sie meiden. Dafür lieber eine Banane oder anderes Obst anbieten. Die Vorbildwirkung der Eltern spielt hier eine entscheidende Rolle.

Abwechslung beim Essen

Eine abwechslungsreiche Kost mit viel Obst und Gemüse muss alltäglich sein. Naturbelassenen Lebensmitteln lieber den Vorzug geben. Limonaden, Cola und Fruchtsäfte möglichst ganz vom Speiseplan verbannen. Dafür lieber Tees, verdünnte Schorle oder Mineralwassen reichen. Von Brotaufstrichen wie zum Beispiel Nutella, sollte man ganz Abstand nehmen. Sie enthalten neben sehr viel Zucker auch noch übermäßig viel Fett. Dadurch regen sie den Appetit nur noch weiter an.

Bewegungsmangel

Der Bewegungsmangel ist ein anderes wichtiges Kriterium für Übergewicht. Meist werden die Kinder heute mit dem Fahrzeug zum Kindergarten oder in die Schule gebracht. Am Nachmittag zu Hause verbringen sie dann wieder viel Zeit vor dem Fernseher oder dem PC. Die Kalorienmenge die sie tagsüber aufnehmen, entspricht meist einer erwachsenen körperlich schwer arbeitenden Person. Durch die wenige Bewegung werden die Kinder meist träge und bequem, der Körperumfang nimmt dann schnell zu. Aber nicht nur die Trägheit ist ein Problem, schlimmer noch sind wirklich graviernde Folgeerkrankungen. So können auch schon Kinder infolge von Übergewicht an Diabetes oder Bluthochdruck erkranken. Psychische Probleme zum Beispiel in der Schule durch Mobbing sind kommen immer häufiger vor.

Mutter-Kind-Kur

Eine Mutter-Kind-Kur dauert in der Regel 21 Tage, kann aber während des Aufenthaltes aus medizinischen Gründen um eine weitere Woche verlängert werden. Nach Ende der Kur ist eine erneute Mutter-Kind-Kur erst nach der Frist von vier Jahren erneut möglich, vorausgesetzt es liegen nicht zu einem früheren Zeitpunkt medizinische Gründe für einen erneuten Aufenthalt vor.

Krankenkasse und Zuzahlungen

Eine Zuzahlung von 10 Euro pro Kalendertag für maximal 28 Tage ist in der Regel zu erbringen. Ansonsten wird der Aufenthalt für Mütter oder Väter von der Krankenkasse übernommen, sofern eine medizinische Indikation vorliegt und heiltherapeutische Maßnahmen von Nöten sind. Mögliche Indikationen sind eine gesundheitlich belastende Situation, die zu einer Erkrankung größeren Ausmaßes führen kann, eine Gefährdung der Gesundheit des Kindes und die Vermeidung von chronischen Erkrankungen oder gar Pflegebedürftigkeit.

Ein Therapeutischer “Erholungsurlaub

Eine Mutter-Kind-Kur ist nicht mit einem Erholungsurlaub gleichzusetzen, denn die Teilnehmer sind verpflichtet an therapeutischen Kurmaßnahmen teilzunehmen. Ob es sich bei diesen Maßnahmen um pädagogische oder psychologische Gespräche handelt oder physiotherapeutische Maßnahmen, Ernährungsberatungen oder Schulungen anderer Art, wird je nach Indikation für den Aufenthalt in einem auf den Patienten zugeschnittenen Plan zusammengefasst. Für die Kinder, die bei diese Kuraufenthalten dabei sind wird dem Alter entsprechend und je nach Größe des Kurhauses Kinderbetreuung angeboten, für die Größeren auch Unterricht, sofernder Aufenthalt außerhalb der Ferien stattfindet. In den meisten Fällen arbeitet man in Kurkliniken für Mutter-Kind-Kuren nach dem ganzheitlichen Prinzip. Individuell auf die Patientin oder den Patienten zugeschnittene Programme, die auch Heilbäder und medizinische Anwendungen verschiedener Art beinhalten sorgen dafür, das man sich nach dem Aufenthalt gestärkt und erholt fühlt. Psychosomatisch bedingte Erkrankungen, die aus Stress im Alltag oder einer extremen Lebenssituation hervorgehen, werden durch spezielle ganzheitlich orientierte Therapien behandelt.

Spezielle Kuren

Verschiedene Kurkliniken bieten im Laufe des Jahres auch spezielle Kuren an, die besonderen Erkrankungen oder Lebenssituationen angepasst sind. Dazu gehören Adipositas, Asthma, Neurodermitis oder auch Krebs. Auch Kuren für Alleinerziehende, die oft ganz anderen Problemen ausgesetzt sind , oder Eltern von behinderten Kindern oder Kindern mit ADS/ADHS können an bestimmten Kuren teilnehmen, die auf diese Problematiken abgestimmt sind.